Allgemeine Umweltsoziologie by Joseph Huber

By Joseph Huber

Das Werk gibt eine umfassende Einführung in das Fachgebiet der sozialwissenschaftlichen Umweltforschung. Es legt Grundlagen der umweltsoziologischen examine und wendet diese an auf Forschungs- und Interventionsfelder wie Umweltbewusstsein und Umweltethik, die Entwicklung der Umweltbewegung und des ökologischen Diskurses (u.a. Risikodiskurs, Nachhaltigkeitsdiskurs, Modernisierungsdiskurs), ebenso auf das praktische Umwelthandeln von Regierungen, industriellen Produzenten und Verbrauchern, auf nationaler und internationaler Ebene. Die aktuellen Entwicklungen im Umweltschutz führen zu einer innovativen, naturkreislaufintegrierten industriellen Ökologie.

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Soziale Arbeit mit rechten Jugendcliquen: Grundlagen zur Konzeptentwicklung

Auf der foundation eines transdisziplinären Erklärungsmodells zum Entstehen rechter Cliquen stellt Stefan Borrmann Handlungsleitlinien für die Arbeit mit rechten Jugendcliquen vor. Dazu werden, den Schritten einer allgemeinen normativen Handlungstheorie folgend, diese Cliquen zunächst beschrieben, ihr Entstehen erklärt und die mit ihnen zusammenhängenden sozialen Probleme bewertet.

Kulturelle Parameter in der Werbung: Deutsche und US-amerikanische Automobilanzeigen im Vergleich

Vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Internationalisierung bewegt Werbung sich zunehmend in einem Spannungsverhältnis zwischen globalen und lokalen Strukturen. Anhand eines quantitativen und qualitativen Vergleichs deutscher und amerikanischer Automobilanzeigen untersucht die Autorin kulturspezifische und kulturübergreifende Formen des werbekommunikativen Austauschs und geht dabei der Frage nach, inwieweit Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Zeitvergleich bestehen.

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Erhaltung oder Niedergang/Auflösung Zeit Übergehender Ast Nischensaturierung (z. B. Marktsättigung) Entwicklung bedeutet Strukturwandel und Wachstum in einem lebenszyklischen Verlauf. Mit Wachstum wird der quantitative Aspekt an einer Entwicklung angesprochen, während der Strukturwandel den qualitativen Aspekt betrifft, die Änderung der Formen und Qualitäten. Wachstum bedeutet Änderung von Mengen und Messgrößen: mehr und weniger, schneller und langsamer. Demgegenüber bedeutet Strukturwandel (Transformation) das Entstehen und Vergehen von Gestalt, die Emergenz und Dissolvenz von Strukturen.

Für Rees/Wackernagel (1994 369) bedeutet Tragekapazität die Fähigkeit eines Ökosystems, für eine Population auf unbestimmt lange Zeit Ressourcen und Senken bereitzustellen, ohne dass es zu Störungen des Metabolismus oder zur Erschöpfung der Ressourcen und Senken kommt. Die Tragekapazität steigt historisch mit dem Entwicklungsniveau der Produktivkräfte, insbesondere mit technologisch gesteigerter Arbeitsproduktivität und ausdifferenzierter Wirtschafts- und Verwaltungsorganisation. Mit der Aufstufung von primitiven zu archaischen und traditionalen zu modernen Gesellschaften ist die ökologische Tragekapazität jeweils gestiegen, anders gesagt, die jeweiligen ökologischen Grenzen des Wachstum wurden expansiv verschoben.

3). Ressourcenverbrauch, Schadstoffbelastungen und sonstige Emissionen werden effektiv in Produktion und Konsumtion realisiert, durch Arbeit und Technik, wobei das menschliche Tätigkeitsein selbst technisch überformt und potenziert ist. Außer der schieren Größe einer Bevölkerung ist es das Technosystem, das den industriellen Metabolismus bestimmt. Die danach folgenden Analyseschritte gelten denjenigen effektuativen Funktionen, welche die Produktions- und Verbrauchsprozesse konditionieren und steuern.

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